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Bürgerbeteiligung statt Politik-Verdrossenheit

Mittwoch 15.Juni 2016

Es ist Punkt 18 h und im Audimax der „Fachhochschule Campus Villach“ haben sich ca. 120 interessierte Zuhörer eingefunden um den Ausführungen von

FH-Prof. MMag. Dr. Kathrin Stainer-Hämmerle
(Politik- und Rechtswissenschaftlerin an den Universitäten Innsbruck und Klagenfurt (IFF), seit 2009 Professorin für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Kärnten.),

Dr. Manfred Hellrigl (Leiter des Büros für Zukunftsfragen im Amt der Vorarlberger Landesregierung),

Dr. Rita Trattnigg (Leiterin des Institutes für kulturellen Wandel in Wien),

Gerhard Godescha (Obmann des Vereins „Mutbürger“ in Feistritz Drau),

und Bgm. der Stadt Villach Günther Albel,

zu folgen.

Nach den Grußworten von FH-Prof. Dr. Dietmar Brodel veranschaulicht Fr. Dr. Stainer-Hämmerle anhand ihres Impulsreferates, dass das größte Potential eines Landes mit Sicherheit die dort lebenden Menschen sind. Diese sind jetzt aufgerufen ihre passive Erwartungshaltung gegenüber der Politik loszulassen und sich hin zu aktiven Demokraten (1) zu entwickeln. Im Gegenzug dazu, meint Fr. Dr. Stainer-Hämmerle, verlangt dies aber auch die Bereitschaft der Politiker ihre Macht zu teilen. Die Bürger stehen jetzt vor der Aufgabe wieder in ihre Verantwortung einzutreten und sich selbst eine Stimme zu geben.

Dies erfordert eine neue Diskussionskultur, wie sie bereits am Modell des BÜRGERRATES erfolgreich in Vorarlberg verwirklicht wird. Die Kernaufgabe des Büros für Zukunftsfragen, so erklärt uns dessen Leiter Dr. Manfred Hellrigl, sei es den Fokus auf das GEMEINWOHL und dessen Realisierung zu richten, wobei die besten Erfolge bei jenen Partnerprojekten zu verzeichnen sind, deren vorgegebene und beschränkende Normierungen in der Prozessgestaltung am geringsten ausfallen. Im Rahmen einer offenen Diskussion, zwischen Menschen unterschiedlichster Altersstufen, Ausbildungen etc. entsteht eine pulsierende Schaffensdynamik die in vielerlei Hinsicht mit einem intelligent fließenden, sich selbst regulierenden Kreisverkehr im Straßennetz zu vergleichen ist.

Betrachtet man die derzeit aktuelle landesweite gesetzliche Regelung und deren Vorschriften, so lässt sich schnell erkennen dass für eine gedeihliche Kooperation zwischen Bürgern und Politikern zur Zeit weder die dafür notwendige Struktur noch der dafür entsprechende Raum geschaffen wurde, und die Ampelregelung der Kooperation sozusagen auf rot steht, weiß Gerhard Godescha zu berichten. In beispielhafter Weise haben die „Mutbürger“ eine Liste von Vorschlägen für eine diesbezügliche Verfassungsänderung im Landtag eingebracht. Dies soll dazu beitragen notwendige gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen um direkte Demokratie sinnvoll zum Einsatz bringen zu können.

Eine zunehmende Parteiverdrossenheit mit hoher Skepsis und Kritik an den Ergebnissen, lässt in der Bevölkerung die Forderung nach einer echten zielorientierten Bürgerbeteiligung nun ganz klar hervortreten. Der Wunsch der Menschen ist es, jetzt auch selbst positiv und konstruktiv zur Veränderung und Entwicklung ihres Lebensraumes beizutragen.

Der parteipolitische (2) Interessenskampf ist ein morsches und marodes Auslaufmodell das nicht mehr unterstützenswürdig ist. Das Spiel der unseligen Strategie der Lügen, Machtansprüche und gewollt herbeigeführten parteipolitischen Lagerbildungen nähert sich seinem Ende, denn all dies findet in der Bevölkerung keine Unterstützung mehr.

Wir stehen weltweit in den Startlöchern zu einer neuen gesellschaftspolitischen Kultur. Es reicht längst nicht mehr aus lediglich Mehrheiten hinter sich zu versammeln, die Menschen wünschen sich zunehmend, aktiv in einem von Vertrauen getragenem Umfeld kreativ mitgestalten zu können, dessen Pfeiler endlich auf Ehrlichkeit und gegenseitigem Vertrauen gründen müssen. Ein ergebnisoffenes Diskussionsfeld soll alle nur denkbaren Spielmöglichkeiten zu kreativer Ideenfindung, Gestaltung und Umsetzung einer qualitativ wertvollen und lebenswerten Zukunft erlauben.

Neue Modelle, wie z.B. der BÜRGERRAT, zeigen auf beeindruckende Art und Weise wie gesellschaftspolitische (2) Entscheidungen gemeinschaftlich, ohne parteitaktische Blockaden, überaus erfolgreich getroffen und umgesetzt werden können. Hier wird in offenen Diskussionsrunden mit je 12 – 16 TeilnehmerInnen die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden, unter Nutzung unterschiedlichster persönlicher Zugänge und Erfahrungsschätze, ein aktuelles Thema besprochen und in einer freien und lockeren Atmosphäre im Laufe von eineinhalb Tagen (die Teilnehmer nehmen sich dafür freiwillig Urlaub) kreative Lösungsansätze gesucht, welche dann der breiten Öffentlichkeit als BÜRGERGUTACHTEN präsentiert werden. Fr. Dr. Rita Trattnigg hat im Jahre 2014 in Ossiach bereits ein solches Projekt, hier bei uns in Kärnten, initiiert.

Die Bereitschaft zu einem Pilotprojekt in Sachen BÜRGERRAT zu den Themen „Altstadt“ und „Mobilität“ kündigte schließlich Bgm. Günther Albel an. Die diesbezügliche Zustimmung des Gemeinderates ist aber noch abzuwarten.

Zu guter Letzt forderte eine Reihe junger FH StudentInnen im Zuge ihrer Präsentation gar einen verpflichtenden Politikführerschein, sozusagen eine Grundlagenausbildung, für Politiker.

Definitionen:

  1. Demokrat: Mit dem Begriff „Demokrat“ bezeichnet man (allg.) Anhänger der Demokratie. Zurückgehend auf den griechischen Begriff „demokratia“ / demos = Volk, kratein = herrschen. Die Demokratie ist demnach die Herrschaft des Volkes
  2. Parteipolitik: die für den Vorteil EINER Partei eigennützig in der Öffentlichkeit vertretende Politik. Künstliches Schaffen von Gegnern, nach dem Prinzip "Teile und Herrsche".
  3. Gesellschaftspolitik: Mit Gesellschaftspolitik werden alle politischen Maßnahmen bezeichnet welche der Formung und Beeinflussung der Gesellschaft dienen. (Damit ist NICHT dessen Missbrauch gemeint)

EBI - Europäische Bürgerinitiative

Die Europäische Bürgerinitiative gilt als bahnbrechend für die Bürgerbeteiligung auf europäischer Ebene. Mit ihr ist es seit 1. April 2012 Bürgerinnen und Bürgern unterschiedlicher EU-Staaten möglich, gemeinsam die Europäische Kommission aufzufordern, sich mit einem Thema zu befassen oder eine Gesetzesinitiative zu ergreifen.

Die EBI ist damit ein unverbindliches Beteiligungsinstrument, mit dem Anregungen für EU-Gesetzesvorhaben gegeben werden können…

https://www.mehr-demokratie.de/eu-buergerinitiative.html

Forderung nach mehr Demokratie!

Wir fordern die Europäische Kommission dazu auf, die Änderung der EBI-Verordnung sofort einzuleiten. Die BürgerInnen möchten ein Mitspracherecht haben, wenn es um wichtige europäische Entscheidungen geht. Längerfristig soll die EBI ausgebaut werden, damit wir in Volksbegehren und Volksentscheiden auf europäischer Ebene (dort wo es sinnvoll ist) mitbestimmen können…

https://www.mehr-demokratie.de/aufruf-ebi.html

Pressingbach Weißenstein - unsere Bemühungen

Sehr frühzeitig haben wir uns bei diesem Hochwasserschutzprojekt um ein möglichst naturschonendes Bauen bemüht. Beispiele dafür gibt es genug, auch der "Wert des Baumes" sollte in Zeiten des Klimawandels Allgemeinwissen sein. Siehe dazu Beilage.

Mit einem Ziviltechniker sind wir das Areal abgegangen und haben Lösungen für ein naturschonendes Bauen aufgezeigt. Siehe dazu "Geschiebe-Auffangbecken Pressingbach, Weißenstein - Information".

Unsere Ideen wurden weitgehend nicht beachtet, inwieweit unsere Arbeit dazu beigetragen hat eine sehr dichte Neubepflanzung auszuführen, wissen wir nicht. Festzustellen ist doch, dass offensichtlich mit Geldern des Landes ein Biotop aufgenommen und kartiert wird um dann radikal entfernt zu werden.

Diesbezüglich haben wir eine Anfrage gemäß UIG und K-ISG gestellt. Wie schwierig es für Bürger ist, zu Informationen zu kommen, haben wir in unserer Chronologie dokumentiert. Die von uns gestellte Anfrage ist aufrecht (siehe Beilage), über Antworten werden wir berichten.

ÖKOFIT - Tournee

Das Energieforum Kärnten veranstaltet Workshops für Unternehmerinnen und Unternehmer zum Thema Energieeffizienz.

Die uns nächstgelegenen Veranstaltungen sind in Finkenstein (31.05.2016) und Gmünd (22.11.2016) - siehe Terminplan.

mehr dazu bzw. Anmeldungen: Mail - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)

Ich möchte  auf das aktuelle Stück der Theatergruppe Spektakel aufmerksam machen.

Spritzig, lustig, geistreich, mit vielen tollen Regieeinfällen...Genial gespielt!

Also hingehen, anschauen, wer Zeit hat.

Termine: 14., 15., 16. April, 20:00 Uhr im Kulturhaus Weißenstein

Jakob Staunig

Neu auf der Gemeinde HP: "Elektronisches Amtsblatt"

Wir freuen uns darüber, dass die Gemeindeverwaltung unserer Anregung vom 31. Juli 2015 (siehe Bericht weiter unten) -  sowie zwischenzeitlicher Interventionen per E-Mails - nach einer Installation eines  "Elektronisches Amtsblattes" nun doch nachgekommen ist. Ob dieses auch als vollständig zu bezeichnen sein wird, wird sich noch zeigen.

Ein  weiterer, leider immer noch fehlender Service für interessierte Gemeindebürger wäre das ONLINE-Stellen des ÖEK, sowie der Sitzungsprotokolle des Gemeinderates. In Nachbargemeinden wird dies seit längerer Zeit als selbstverständlicher und zeitgemäßer Service den Bürgern bereits angeboten.

Vinschgau - Eine Bahnlinie als Motor für eine ganze Region

 Vortrag "Von der Vinschger Bahn zur Südtiroler Bahn - Die Überzeugten und die Begeisterten sind der Schlüssel zum Erfolg" im Kultursaal Dellach im Gailtal, am 07.04.2016, 19:30 Uhr. Siehe dazu Zeitungsbericht.

Veranstalter:  Pro Gailtal, Vortragender Dr. Walter Weiss, Bürgermeister der Gemeinde Naturns.

Seitens des Bürgerforums Weißenstein haben wir genau dieses Beispiel vorgestellt um auf Versäumnisse bei unseren Bahnhofbauten aufmerksam zu machen. Siehe dazu unsere Arbeit vom September 2014.

Passt genau in den Mobilitäts-Masterplan Kärnten 2035. Wir waren halt mit unseren Gedanken zu früh dran - oder der Mobilitätsmasterplan zu spät. Dabei fließen in Kärnten  € 120 Millionen in den öffentlichen Verkehr. Wäre interessant zu wissen - Wohin genau?

Ergänzung 08.04.2016  -  Einige Aussagen aus dem Vortrag im O-Ton:

Herr Dr. Weiß hat mit großer Überzeugungskraft und Begeisterung  das "Verkehrsmodell Südtirol" vorgestellt. Einige Aussagen:

"gerechnet haben wir mit 500.000 Benutzer der Vintschger-Bahn, jetzt sind es über 2.000.000"

"Behinderte und Babys haben Vorrang, das haben wir schriftlich festgelegt"

"die Leute fahren mit dem Fahrrad zum Bahnhof, wir haben zu wenig Fahrradabstellplätze, für die Autos haben wir zuviel"

"Zum Zug kommt man zu Fuß oder mit dem Fahrrad"

"Touristisch hat die Bahn große Bedeutung, viele Fahrradtouristen"

"Wir haben Bahnhöfe für Alle und für alle Zeit"

"Die Bürgermeister sind stolz auf Ihre Bahnhöfe. Jedes Jahr wird ein Bahnhof ausgezeichnet"

"Wir haben den Südtirol-Pass - Fahrschein für Alle und Alles" (Anm.: Bahn, Bus, Seilbahnen)

"Wir haben das Südtirol-Paket - jeder Schüler wird auch von den Höfen in 1300m abgeholt, auch wenn er alleine ist" und weiter..."wir wissen schon, dass es billiger ist wenn er im Heim in Meran oder Bozen wohnt, aber der kommt dann nicht mehr zurück"

"Wir haben den Südtirol-Takt, halbstündlich oder stündlich, gilt für alle Anschlüsse"

"Rückgrat ist die Bahn, die Busse fahren in jeden abgelegenen Ort"

"Je weiter die Region entfernt ist, desto mehr muß man sie unterstützen, mehr als das Zentrum"

Ein kräftiges Eintreten für den ländlichen Raum, für eine geordnete und straffe Raumplanung, für die Motivation der Bürger. Nach diesem Vortrag kann man gut verstehen warum Südtirol so viel besser dasteht.

Link zum Thema: www.vintschgauerbahn.it

Ein Streifzug durch den Naturgarten

Vortrag der Kräuterpädagogin Lydia Grafschafter

Freitag 19. 2. 2016

„Chili“, der kleine aber sehr feine Naturkostladen von Melitta Faller, in Spittal an der Drau, platzt an diesem Freitagabend fast aus allen Nähten. Wir kommen auf die Minute genau zum Vortrag so dass noch eilig für zusätzliche Sitzgelegenheiten gesorgt werden muss. Eine muntere und bunte Zuhörerschaft hat sich zum Teil auf kostbare Thonet Einzelstücke niedergelassen und wartet nun gespannt auf allerlei Neues, das bei Bedarf auch gleich eilfertig notiert wird. Zu unseren Füßen stehen große Körbe mit Bioerdäpfeln, rot leuchtenden Galaäpfeln und hinter uns, in den Regalschränken, befinden sich so mancherlei trinkbare biologische Köstlichkeiten.

Frau Lydia Grafschafter, die Referentin dieses Abends, ist mit reichlich Bildmaterial ausgestattet und fachlich bestens vorbereitet. Erstaunt hören wir, dass wir den eigenen Garten auch als Spiegel unserer eigenen „menschlichen Natur“ betrachten können...


Welche Rolle spielt zum Beispiel das Thema „Abgrenzungen“ im eigenen Garten/Leben? Ist jedes Beet, jede Baumscheibe akribisch abgegrenzt oder gibt es

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die MUTBürger - vor den Vorhang bitte!

Es gilt das Engagement dieser Bürgergruppe zu würdigen die sich seit Jahren für eine transparente und ehrliche Politik im Lande einsetzen - unbezahlt, vielleicht unbedankt , gegen den Widerstand der Politik.

Schauen Sie sich das VIDEO "Umfahrung Bad St. Leonhard "an - ein Dokument über haarsträubende Mißwirtschaft im Lande und das offensichtliche Versagen der Kontrollmechanismen. Es ist nicht bekannt ob bis zum heutigem Tag irgend jemand für die Fehlplanungen zur Verantwortung gezogen wurde.

Zu finden auf der HOMEPAGE diemutbürger.at.

Dem Projekt in St. Leonhard wurde eine Umfahrung in der Steiermark als Unterflurtrasse gegenübergestellt - das Projekt in Obdach wäre billiger und vor allem Ortsbild- und Umweltschonend! Diese Faktoren, welche für die betroffene Bevölkerung von aller höchster Wichtigkeit sind,spielen jedoch für die politischen Entscheidungsträger in Kärnten, wie es scheint , keine Rolle.

So drängt sich dem neutralen Beobachter folgende Frage förmlich auf: "Welchen (verdeckten?) Interessen wird hier, von Seiten der Politik, statt dessen Genüge getan??"

Eisenbahnüberbrückung Weißenstein und Schwertransporte - neue Fakten

Am 21. Mai 2014 hat das Bürgerforum Weißenstein einen kurzen 3-Zeiler auf die Homepage unter dem Titel "Eisenbahnbrücke in Weißenstein - wird auch von Schwertransporten mit gefährlichen Gütern befahren!?" (Nachlesbar unter "Regionales") gesetzt. Auf diese Frage haben wir von Seiten der Gemeindevertretung bzw. des Bauträgers keine Antwort bekommen. Dabei hätte diese ganz einfach "Nein", "Ja" oder auch "wir wissen es nicht" lauten können.

Indirekt hat der Bürgermeister auf diese Frage dann doch in der Gemeinderatsitzung am 08.07.2014 geantwortet, indem er dies als "Falschmeldung" bezeichnet hat und einem Mitglied des GV "mangelnde Moral" vorgeworfen hat. Nachzulesen in der Niederschrift  von dieser Sitzung (5/2014, Seite 5).

Tatsache ist, dass die Schwertransporte der Fa. Messer über die neue Brücke führen. Beweis: Nachstehendes Foto, aufgenommen am 17. Jänner 2016, einem Sonntag!!! Unsere seinerzeitige Frage war also keine "Falschmeldung" sondern eine berechtigte und mit "Ja" zu beantworten.

Hier kommt die Aktualität  unserer einstmals alternativ vorgeschlagenen Varianten - Verbindung des Ortes zur Überbrückung Lansach oder Unterführung Kreuzwirt wieder voll zum Tragen. Wir werden weiter aktuell kritisch berichten.

Wir Bürger haben das Recht auf eine ehrliche und transparente Politik, welche den Mitgestaltungswillen der Bevölkerung als eine willkommene Ergänzung zu schätzen weiß und diesen auch in die Lösungsfindung einfließen lässt.

Europäische Toleranzgespräche in Fresach

Mit einer Kampagne sollen die heurigen Europäischen Toleranzgespräche im Kärntner Bergdorf Fresach finanziert werden. Diese für unsere Region wichtige Veranstaltung findet heuer vom 11. bis 14. Mai 2016 statt.

Thema: "Die Grenzen Europas - Menschenrechte und die Folgen des Klimawandels".

Die ersten Europäischen Toleranzgespräche im Jahr 2015 mit rund 400 Teilnehmer/innen waren Auftakt einer Reihe von zivilgesellschaftlichen Aktivitäten mit dem Ziel, Fresach als Toleranzzentrum auf der Europäischen Wissenslandkarte zu verankern. Die Veranstaltung 2016 ist deutlich größer angelegt und braucht daher mehr finanzielle Unterstützung.
Es werden 50 Schriftstellerinnen, Philosophen, Dichter, Wissenschaftler, Politiker und Ökonomen als Vortragende und Diskussionspartner erwartet.

Ein Teil der Finanzierung (ca. 25% des Gesamtbudgets) soll gesammelt werden. Seitens des Bürgerforums werden wir die Veranstaltung mit einem Geldbetrag unterstützen.

Anmeldeformular für Mitgliedschaft und Anmeldung zu den Toleanzgesprächen.

Wir werden weiter über die Toleranzgespräche informieren.

ÖEK - gute Ideen brauchen halt Zeit

Im Mai 2014 hat das Bürgerforum Weißenstein  viele Ideen im Zuge der Neuerstellung des ÖEK (Örtlichen Entwicklungskonzeptes) eingebracht welche von Seiten der Gemeindevertretung auf ausdrückliches Desinteresse stießen. Ein Vorschlag von uns war, eine Initiative zu setzen um die Leerstände (Gebäude, Grundstücke) zu verringern. Eine Strategie, die in einigen Gemeinden in Österreich erfolgreich praktiziert wird. Dazu ist es erforderlich eine Art "Leerstandskataster" zu erstellen und in weiterer Folge den Bürgern Hilfe bei einer erfolgreichen Verwertung zu geben. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Im Mitteilungsblatt vom Dezember 2015 findet sich auf Seite 7 nun plötzlich ein Aufruf an die Bürger, Leerstände zu melden. Wir freuen uns dass unsere damaligen Anregungen nun (18 Monate später), wie es scheint, doch zum Tragen kommen.

Ergänzung 14.01.2015: Wie wichtig das Thema ist, zeigt auch die Veranstaltung "Ideenschmiede gegen leerstehende Häuser" am 13.1. im Haus der Architekturv in Klagenfurt - siehe beiliegende Einladung. Kurzbericht der Veranstaltung:

Weiterlesen: ÖEK - gute Ideen brauchen halt Zeit

Ist es "WERT" zu antworten ?

Im Zuge der aktuellen WERTE-Diskussion hat eine Dame aus Villach einen hoch aktuellen Aspekt zum Ausdruck gebracht: die Unkultur des Nichtantwortens. Ob Betriebe, Politiker, Behörden: wenn`s nichts bringt antwortet man nicht.

Ein Start in das Berufsleben für  junge Menschen beginnt oft mit hunderten Bewerbungsschreiben, auf die nicht einmal geantwortet wird. Eben von jenen, die dann Werte wie Verlässlichkeit,  Pünktlichkeit usw. einfordern.

Diesem Leserbrief ist nichts hinzuzufügen.

Mobilitätsmasterplan 2035 - Veranstaltung im Kulturhaus am 21.10.2015

Seitens des Landes wird ein Mobilitätsmasterplan in einem breit angelegten Beteiligungsprozess erarbeitet. Ziel ist es eine umweltfreundlichere Mobilität der Kärntner Bevölkerung zu erreichen. Angestrebt wird eine Verteilung 20 : 40 : 40 % (Öffentliche Verkehrsmittel : Rad- und Fußgängerverkehr : Privater PKW-Verkehr). Derzeit werden noch 60% der Wege mit dem PKW erledigt, wobei 89% Binnenverkehr ist, 50% unter 5 km.

Deshalb finden im Land ca. 40 Veranstaltungen statt, zu der Bürger und Politiker eingeladen sind. Kosten für den Mobilitätsmasterplan € 500.000.-.  Das Land nimmt für diese dringende Initiative viel Geld in die Hand, leider ist die Resonanz bescheiden. Ca. 20 Personen aus den Gemeinden Weißenstein, Paternion, Fresach, Ferndorf und Stockenboi waren anwesend, von den 5 Bürgermeistern nur Herr Kerschbaumer aus Stockenboi. Trotz ausreichender Information (z.B. Postwürfe, Homepage der Gemeinden), wie die Organisatoren glaubhaft versicherten. Seitens der politischen Vertretung unserer Gemeinde waren Manfred Ebner, Robert Erlacher und Mario Unterrainer dabei - falls wir jemand übersehen haben sollten, bitten wir um Entschuldigung.

Kurzbericht:

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Stillstand im Land - Haben Politik und Verwaltung versagt?

Als ob wir nicht durch das Hypo-Debakel, den HCB-Skandal, durch den dubiosen  Seenverkauf (Schaden ca. 20 Mio. €), das Fiasko um die Biomasse Klagenfurt nicht schon genug gebeutelt sind, kam es in den letzten Wochen knüppeldick:

Wörtherseestadion, Ausbau SS 37, 110 kV Leitung Villach Süd - alle Verfahren müssen zurück an den Start! Grund dafür sind fehlende UVP-Feststellungen, Nichtbeachtung von Bürgerinteressen. Offensichtlich ein Versagen der Kärntner Politik und der Verwaltung. Ein Versagen, wie auch immer begründet, das dem Land Kärnten sehr viel Geld kostet. Wo ein Teil davon dann eingespart wird kann man dann ohnehin in den Zeitungen lesen...gespart wird bei "großen Posten" wie Schulschikursen, Förderunterricht, Kultur usw.

Mit den Freunden der ABiK (Allianz der Bürgerinitiativen Kärntens)

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Asylsuchende in Töplitsch

Seit ca. 2 Wochen sind 43 Asylsuchende im Adamhof untergebracht. Eine bunte Mischung, hauptsächlich Syrer und Afghanen. Familien, Frauen, Männer, 10 Kinder.

Am Dienstag, 13.10.2015 gab es einen "Stammtisch" um 19:00 Uhr, bei dem wir dabei waren. Der Termin wurde genützt, um sich gegenseitig vorzustellen. Die Vorstellung erfolgte in Englisch, 2 Personen übersetzten auch in die Muttersprache. Seitens der Gemeinde war die Spitze mit Bürgermeister, den Vizebürgermeistern und einigen Gemeinderäten vertreten. Michaela Brunner, Obfrau des Sozialausschusses macht sehr engagiert die Koordination. Betreffend Gemeindeinformation verweisen wir auf das letzte Mitteilungsblatt sowie auf die Homepage. Neben uns waren noch einige Gemeindebürger anwesend, weiters eine engagierte  Bürgergruppe aus der Gemeinde Ferndorf. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz der evangelischen Pfarrerin Birgit Meindl, die sich bemühen wird, Lehrer  für Deutschkurse zu finden.

Was können wir aktuell machen?

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Europameister - derzeit nur im Bodenverbrauch

Nachstehender Artikel "Europameister im Bodenverbrauch" in der KLEINE ZEITUNG (13. Oktober 2015) macht es wieder wert, daran zu erinnern wie recht wir mit unserer Kritik an der ausgeführten Variante der Eisenbahnüberbrückung in Weißenstein hatten.

Dass Straßenkilometer  Lebensqualität,  Wirtschaftskraft und Bevölkerungszuwachs bringen ist falsch. Kärnten und das Burgenland sind die Schlusslichter in Österreich, weisen aber mit 17 bzw. 20 Meter Straße/Einwohner  die größte Straßendichte auf. Interessanterweis gibt es in Salzburg nur 10 Meter Straße/Einwohner. Alles nachzulesen in einer Statistik des bmvit (kann man einfach googeln). In Kärnten sind wir mit dieser Schräglage permanent negativ konfrontiert - wir haben nicht einmal das Geld für dringende Straßenerhaltungen (Plöckenpass, Wurzenpass, usw.)

Jeder soll sich seine eigenen Gedanken darüber machen, was wir der Natur noch zumuten können. Experten weisen darauf hin, dass die Flüchtlingskrise nicht nur politische sondern auch ökologische Gründe hat. Der Klimawandel und damit verbunden der Hunger in Teilen der Welt ist vom Menschen verursacht. Aber.....das ist so weit weg, das können wir nicht ändern.... Das ist richtig, wir können in Afrika, in China, in Afghanistan und Syrien nichts ändern. Nur bei uns, jeder für sich und gemeinsam jene Politik zu erzwingen, die Ehrfurcht vor der Natur und den Ressourcen dieser Welt über Gewinnmaximierung stellt.

Erste Regionalveranstaltung "Gemeinsam in Villach-Land"

Wann: Dienstag dem 22.09.2015, 18:00 bis 21:30 Wo: Kulturhaus St. Jakob im Rosental

Zu dieser Veranstaltung hat das Amt der Ktn. Landesregierung, Abt. 1 - Flüchtlingswesen und Integration geladen. Gekommen sind der Bezirkshauptmann, einige Bürgermeister, Vertreter von Hilfsorganisationen und NGO`s, viele engagierte Bürger.
Diese Veranstaltung wurde bereits in Spittal/Drau und Klagenfurt-Land abgehalten und wird in allen Bezirken stattfinden. Es geht um die Erarbeitung eines Integrationsleitbildes für unser Bundesland (siehe dazu Einladung).

Unser Beweggrund dabei zu sein, war Informationen zu erhalten und auszuloten welchen Beitrag das Bürgerforum leisten kann. Die Mühe hat sich gelohnt, wir haben „aus erster Hand“ der Helfenden sehr viele Inputs erhalten. Erstaunlich, wie viel Energie und Zuwendung Bürger in Sachen Integration, Asylbetreuung, usw. freiwillig und unbezahlt aufbringen. Eine sehr positive und wichtige Veranstaltung.

Zusammenfassung:

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"Sehr geehrter Herr Landeshauptmann" - ein Briefwechsel den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Nachstehend ein Briefwechsel zwischen unserem Landeshauptmann und Jakob Staunig, politisch und brisant. Themen: Beamtendichte in Kärnten und Umweltanwaltschaft. Wir schätzen den Herrn Landeshauptmann, trotzdem erfolgte auf das letzte Mail vom 13. Juli 2015 keine Antwort mehr. Indirekt kam die Antwort über die Medien (siehe KLEINE ZEITUNG, 30. August 2015) wo der Herr LH sehr wohl Handlungsbedarf einräumt.

Der Briefwechsel, der einige Resonanz erzielte, nachfolgend im Detail. Die Grundlagen und ergänzenden Schriftstücke dazu stellen wir  Interessierten gerne zur Verfügung. 

30. Juni 2015 - Fragen an den Herrn Landeshauptmann

06. Juli 2015 - Antwort des Landeshauptmanns

13. Juli 2015 - Schreiben an den Herrn Landeshauptmann

Nachdem in diesem Land überall gespart werden muss, ist es höchst an der Zeit endlich jene Verwaltungsreformen durchzuführen, die überfällig sind!

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