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Am 11. Mai 2015 appellieren 194 Wissenschaftler, viele davon Lehrstuhlinhaber, aus 39 Ländern, die zu den Wirkungen der nicht-ionisierenden Strahlung des Mobilfunks forschen, an die UNO und WHO, sich in ihrem Umweltprogramm mit den damit verbundenen Gesundheitsrisiken zu befassen.
Es geht dabei grundsätzlich um neun Forderungen:

  • Kinder und Schwangere besonders geschützt werden;
  • Richtlinien und Ausführungsbestimmungen verbessert werden;
  • die Hersteller ermuntert werden, sicherere Technologien zu entwickeln;
  • die Einrichtungen, die für Erzeugung, Weiterleitung, Verteilung und Überwachung der Elektrizität verantwortlich sind, angemessene Stromqualität bereithalten und ordnungsgemäße elektrische Leitungsnetze bereitstellen, um schädlichen Streustrom möglichst gering zu halten;
  • die Öffentlichkeit über die möglichen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Felder vollständig aufgeklärt und über Maßnahmen zur Verminderung der Schädlichkeit unterrichtet wird;
  • medizinisches Fachpersonal über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder unterrichtet und für die Behandlung elektrosensibler Patienten ausgebildet wird;
  • die Regierungen für Ausbildung und Forschung zum Thema elektromagnetische Felder und Gesundheit Mittel bereitstellen, und zwar unabhängig von der Industrie und von der Forschung, die von der Industrie in Auftrag gegeben wird;
  • die Medien finanzielle Verbindungen von Experten zur Industrie offenlegen, wenn sie deren Meinung zu Gesundheits- und Sicherheitsaspekten EMF-emittierender Technologien zitieren; und
  • für Elektrosensible weiße Zonen (strahlungsfreie Gebiete) ausgewiesen werden.

Der Appell im Detail.

 

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