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Die Veranstaltung hat im Gemeindeamt in Weißenstein stattgefunden, vorgestellt wurde der neue Gefahrenzonenplan, der alle 10 Jahre zu überarbeiten ist.

Die Veranstaltung war gut besucht, erläutert wurde der Plan vom Leiter der Lawinen- und Wildbachverbauung Villach, Herr DI Stefan Piechl.
Er hat das in sehr kompetenter und umfassenden Art gemacht, auch auf Fragen der Bürger wurde eingegangen.

Es wurden die insgesamt 16 Bäche, die im GFZ-Plan enthalten sind, ausführlich erläutert.
Gewässer wie z.B. der Krastalbach wurden nicht behandelt sie fallen nicht in die Kompetenz der Lawinen und Wildbachverbauung.

Ein kurzer Auszug: Generell haben sich auf Grund der Klimaveränderung mit zunehmenden Starkregenereignissen die Rahmenbedingungen geändert.

Es wurde jeder der 16 Bäche in der Natur angeschaut, die Geschiebebildung ermittelt und die Gefahrenzonenpläne erstellt. Nur eines muss auch klar sein: 100%ige Sicherheit wird es nie geben.

Pressingbach Weißenstein: Wir vom Bürgerforum Weißenstein – sicheres Leben –lebenswerte Gemeinde, befassen uns bereits seit Mai 2014 mit diesem Bach. Wir haben durch Aussendungen, auch an die Gemeindevertretung, das Thema Sicherheit ins Bewusstsein gerückt. Durch die Räumung der Sperre oberhalb des Ortes 2017 hat es eine Verbesserung der Situation gegeben. Bei der Veranstaltung am 12.11. sind aus der Bevölkerung gerade diese Fragen (z.B. voller Speicher bzw. Sperre in der Klamm) gekommen. Herr DI Piechl erläutert: Der Pressingbach (BE 38 m³/sec) hat im Katastrophenfall ein zu erwartendes Geschiebe von 15.000 m³. Davon gehen ca. 7.500 m³ im verbauten Bachbett durch den Ort, die Hälfte soll in den Sperren oberhalb des Ortes liegen bleiben. Natürlich kann es bei den Brücken zu Verklausungen kommen – deshalb die Erfordernis der Gefahrenzonen. Die Sperre oben in der Klamm ist ein Konsolidierungsbauwerk (stützt die seitlichen Hänge ab), bringt aber auch eine Beruhigung des Abflusses. An eine Räumung des Speichers ist nicht gedacht – ist auch aus topografischen Gründen schwer möglich. Herr DI Piechl hat aber auch zugesagt, dass über eine Erhöhung der Sperren oberhalb des Ortes nachgedacht wird.

Handlungsbedarf gibt es auch beim Stadelbach (gedacht ist an ein Geschieberückhaltebecken) und beim Töplitscherbach. Dieser Bach (BE 20m³/sec) hat unterhalb des Adamhofes zu gering dimensionierte Durchlässe. Deshalb auch die großflächige gelbe Zone in Töplitsch-Unterdorf.

Wir bedanken uns für die Veranstaltung und hoffen auf baldige Umsetzung der angesprochenen Maßnahmen.

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