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Wildkräuter rund ums Haus

Mit Frau Elisabeth Duller

25. Mai 2015

Bei strahlend blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein finden sich am Samstagvormittag des 25. Mai immer mehr und mehr Naturinteressierte beim liebevoll gestalteten Steingärtchen von Frau Elisabeth Duller in Weißenstein ein. Viele kennen sich schon gut, und so gibt es immer wieder ein freudiges „Hallo“!!  :-)

Nach der Begrüßung durch den Obmann des „Bürgerforums Weißenstein“ Herrn Bernhard Kofler und den begrüßenden Worten der Referendarin, lernen wir gleich an Ort und Stelle, im lichten Schatten des Birkenbaumes, mit welchen wunderbaren Gaben uns so ein grazieler Baum beschenken kann.

Die Birkensaft-Gewinnung im Frühjahr, durch das „Anzapfen“ des Baumes, ist ein altbekanntes Mittel zur Durchführung einer effektiven Entgiftungs- und Reinigungkur. BITTE nicht mehr als ½ l dieser kostbaren Flüssigkeit abzapfen, denn diese Prozedur schwächt den Baum, lässt uns Elisabeth wissen!!

Das Gewinnen von Natursäften, das Ernten von Wildkräutern und das Pflücken von Beeren, Pilzen und dergleichen sollte stets im Bewusstsein unserer Dankbarkeit und unseres tiefen Respektes vor der Pflanze und auch dem Standort gegenüber sein, an dem diese wächst.

Daher sollten wir in einer liebevollen Achtsamkeit an das Naturreich herangehen und gewissenhaft dafür sorgen, dass durch unser Eingreifen keine Flurschäden verursacht werden. Auch sollten wir der Natur nur soviel entnehmen wie es für unseren Bedarf wirklich erforderlich ist.

Und schon geht es weiter zum schattigen Platz an dem seit Jahren der Bärlauch im Frühling sein Stelldichein gibt. Er braucht, so erfahren wir von Frau Elisabeth Duller, einige Jahre um „ordentlich“ anwachsen zu können. Eine zu frühe Ernte lässt eine gute Horstbildung nicht zu. Daher ist Anfangs ein wenig Geduld erforderlich aber dann lässt er sich großzügig ernten und z.B. in Streifen geschnitten einfrieren. Ein Butterbrot mit Bärlauch schmeckt einfach köstlich!!

Weiter geht’s durch den schmiedeeisenen Rosenbogen hinein in Elisabeths „Paradieserl“. Da finden wir Vogelmiere (bei Rheumatismus u. Gelenkschmerzen), Giersch (Lebermittel), Gundelrebe (wirkt regulierend auf den gesamten Stoffwechsel), Gänseblümchen (blutreinigend) und … und … und …

Und mitten drin der schöne bunt gemischte Bauerngarten mit dem kleinen Mini-Gartenteich in der alten Zinnwanne; Ein herziges Holzhäuserl für die Gartengeräte; ein Glashaus für Tomaten; ein mit Pflastersteinen eingefasstes Rundbeet für allerlei Blumen; knorrige und mit Moos überwachsene Wurzelstöcke; schön gelegte Steinformationen als manigfaltige Hingucker sowie eine Holzlegge die in ihrem eingearbeiteten Guckloch rot leuchtende Pelargonienblüten beherbergt. Und zwischen vielerlei Obstbäumen, Rosenstauden und Hopfenpflanzen blitzen immer wieder die künstlerischen Holzarbeiten ihres Mannes Leo durch.

Kurz und gut: Ein mit viel, viel Liebe geschaffenes Paradies.

Für Interessierte die noch tiefer in die Thematik der Wildkräuter eintauchen wollen war ein Büchertisch mit verschiedensten Fachbüchern vorbereitet und diejenigen die von der frischen Luft und dem zweistündigen Sonnenbad durstig und hungrig geworden waren gab es zum geselligen Ausklang noch Brötchen, Kuchen und Getränke…

Liebe Elisabeth wir bedanken uns sehr herzlich für die gute Kooperation mit dem Bürgerforum und freuen uns schon auf  weitere Projekte mit Dir.  An dieser Stelle sei auch ein herzliches Dankeschön an Angelika Kampfer (Fotos), an Jakob Staunig (Werbung) und allen,  an den Vorbereitungen zu dieser Veranstaltung Beteiligten, ausgesprochen!

Mit den besten Grüßen

Bürgerforum Weißenstein Sicheres Leben – Lebenswerte Gemeinde

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